Häufige Fragen



Gibt es in der 7. Klasse eine Probezeit?
Nein, an unserer Schule gibt es keine Probezeit.

Findet der Unterricht im Klassenverband statt?
Der Unterricht findet in der Regel im Klassenverband statt, Differenzierung erfolgt durch Binnendifferenzierung.
Das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT) findet in den Klassenstufen 7 und 8 in Halbgruppen statt (praktische Arbeit in den schuleigenen Werkstätten).
Die Wahlpflichtkurse finden für alle Klassen eines Jahrgangs parallel statt, die SuS besuchen den gewählten Kurs.
Entsprechend ist auch der Profilunterricht organisiert.
Im Sportunterricht werden drei Klassen gemeinsam durch mehrere Sportlehrer unterrichtet.

Wie viele SuS lernen in einer Klasse?
In einer Klasse lernen 25 bis 26 SuS, die von zwei Klassenleitern betreut werden.

Welche Abschlüsse können erreicht werden?
An unserer Schule können im 9. Jahrgang die Berufsbildungsreife (BBR), im 10. Jahrgang die erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR), der Mittlere Schulabschluss (MSA) sowie der MSA mit Zugangsberechtigung zur gymnasialen Oberstufe (MSA+) sowie in der dreijährigen gymnasialen Oberstufe die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erworben werden.

Über welche Ausstattung verfügt die Schule?
Auf unserem Schulgelände befinden sich vier Häuser (Häuser I bis IV) sowie zwei Sporthallen. Der Unterricht ist nach dem Fachraumsystem organisiert. Die Fachbereiche sind wie folgt verteilt:

Haus I:


Haus II:

Haus III:

Haus IV:

Sporthalle 1: Halle kann gedrittelt werden und ist mit ausgfahrbaren Tribünen ausgestattet
Sporthalle 2: Halle wurde Anfang 2020 komplett saniert, mit Spiegelsaal (Tanz und Ringermatte)
Auf dem Schulhof befindet sich eine Bühne mit Zuschauerbereich, das Schülercafe und Tischtennisplatten.
Als Sportplatz nutzen wir gemeinsam dem Sartre-Gymnasium den Sportplatz Kyritzer Straße.
Alle Unterrichtsräume sind mit interaktiven Whiteboards und Dokumentenkameras ausgestattet (die Schule ist kreidefrei). Laptop-Pools in den Häusern ergänzen die Ausstattung.

Welche Funktion hat das Logbuch?
Jeder Schüler unserer Schule bekommt mit Beginn des Schuljahres kostenfrei von der Schule ein Logbuch. Es erfüllt die Funktion des Hausaufgabenheftes und dient darüber hinaus der Kommunikation zwischen der Schule und den Eltern. Weiterhin sind viele Informationen enthalten, z. B. zu den Stundenzeiten, den Bewertungsrichtlinien, der Hausordnung, dem Leseschlüssel, dem Diagrammlotsen, Schuljahresterminen etc..



Welches Ziel stellt sich die Ernst-Haeckel-Schule?
Das Leitbild unserer Schule führt im Schulprogramm aus:
„Die Vermittlung eines anwendungsbereiten und umfassenden Allgemeinwissens, von Arbeits- und Lerntechniken und die Herausbildung von selbstbewussten, toleranten, engagierten und weltoffenen Jugendlichen ist das Ziel unserer Schule. Deshalb legen wir neben einer zielorientierten theoretischen Ausbildung großen Wert auf praxisorientierten, projektbezogenen und fächerübergreifenden Unterricht.“
Die Förderung aller Schülerinnen und Schüler mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen dient dem Ziel, den individuell höchstmöglichen Schulabschluss zu erreichen. Deshalb steht die Entwicklung der Lernkompetenzen, der sozialen Kompetenzen und die Entwicklung der individuellen Neigungen und Interessen im Mittelpunkt.

Wie ist der Unterricht organisiert?
Der Unterricht findet in neunzigminütigen Doppelstunden (Block 1 bis Block 4) statt. Der 3. Block wird unterbrochen von der Mittagspause.
Der 1. Block beginnt um 08:00 Uhr, der 4. Block endet um 15:15 Uhr.

Wie wird im Unterricht differenziert?
In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch wird nach einer Einführungszeit ab Klasse 7 der Unterricht in zwei Anforderungsniveaus durchgeführt. Im GR-Niveau werden Grundlagen des jeweiligen Fachs vermittelt, im ER-Niveau werden diese Inhalte und Anforderungen erweitert.
In den höheren Jahrgängen werden die naturwissenschaftlichen Fächer in diese Differenzierung einbezogen.
Die Ersteinstufung erfolgt auf Vorschlag der Fachlehrer durch die Entscheidung der Eltern (ggf. nach individueller Beratung). In den folgenden Schulhalbjahren entscheiden die erbrachten Leistungen, ob ein Schüler im Niveau verbleibt, er aufsteigen kann oder auch absteigen muss. Die Anzahl und Verteilung der ER-Niveaus in den dann sechs Fächern im Jahrgang 10 spielen auch eine Rolle für den angestrebten Schulabschluss. Dazu erhalten die Eltern auf den Klassenelternversammlungen die notwendigen Informationen.
In den anderen Fächern erfolgt die Differenzierung zur besseren individuellen Förderung durch binnendifferenzierende Maßnahmen (Gruppen- und Partnerarbeit, differenzierte Aufgabenstellungen, differenzierte Hilfen und individuelle Lernpläne).

Was ist der Wahlpflichtunterricht (WPU)?
Im Wahlpflichtunterricht belegt jeder Schüler ein Fach seiner Wahl nach dem Angebot der Schule (siehe auch Informationen zur Schulanmeldung). Es dient der Ausprägung individueller Interessen und Neigungen, es ist aber kein Förderunterricht. Im Bereich des WPU werden auch die zweiten Fremdsprachen (Französisch und Spanisch) unterrichtet. Die Wahl des WPU-Faches erfolgt für zwei Schuljahre, beim Übergang in den Jahrgang 9 kann das WPU-Fach gewechselt werden.

Muss mein Kind eine zweite Fremdsprache ab der 7. Klasse wählen, um das Abitur zu erreichen?
Nein. Die zweite Fremdsprache kann auch in Klasse 11 begonnen werden, um das Abitur zu erreichen. Wir raten zur Wahl einer 2. Fremdsprache ab Klasse 7, wenn ein hinreichendes Interesse, Spaß am Lernen einer Fremdsprache und gute Leistungen in Englisch und Deutsch vorliegen.

Was ist das Profilfach?
Die Profilfächer stellen eine zweite Möglichkeit dar, die individuellen Interessen und Neigungen zu vertiefen. Die Profilfächer sind in der Regel fachübergreifend angelegt und zeichnen sich durch einen starken Projektcharakter aus. Die Wahl des Profilfaches erfolgt für vier Schuljahre, will also gut überlegt sein. Das Angebot entnehmen Sie bitte den Hinweisen zur Schulanmeldung.

Welche Angebote gibt es im Ganztagsbetrieb?
An unserer Schule findet offener Ganztagsunterricht statt. Die Angebote liegen also am Ende des Schultages (also je nach Stundenplan nach dem 3. oder 4. Block). Die Teilnahme ist freiwillig und umfasst verschiedene Arbeits- und Sportgemeinschaften wie Keramik, Rhythmus und Gesang, Instrumentalunterricht, Fahrradwerkstatt, Modellbahn, kreatives Gestalten, Bibliothek, Film, Schülerfirma, Handball. Das Angebot wird jährlich ergänzt und angepasst. Einige AGs werden von externen Anbietern durchgeführt.

Was ist eine Klassenleiterstunde?
An unserer Schule haben die Klassen sieben bis elf wöchentlich im Stundenplan eine Klassenleiterstunde (45 Minuten). Die beiden Klassenleiter haben hier die Möglichkeit, außerhalb des Fachunterrichts mit der Klasse wichtige Themen zu besprechen. Dies können organisatorische Themen sein, aber auch Vorhaben der Klasse (Wandertage, Exkursionen, Klassenfahrten, Teilnahme an schulischen Veranstaltungen), aber auch die Planung von Klassenprojekten, Besprechung von Problemen in der Klasse oder auch Diskussionsrunden zu allgemein interessierenden Fragen. Die Klassenleiter können hier auch von den Erziehern unterstützt werden.

Was ist das Soziale Lernen?
Soziales Lernen wird nur in der Jahrgangsstufe 7 mit einem Block je Woche durch die Klassenleiter unter Mitwirkung der Erzieher gegeben. Themen sind Fragen der Bildung einer Klassengemeinschaft (Teambildung), die Entwicklung sozialer Kompetenzen z.B. im Bereich der Kommunikation oder damit verbundene Fragestellungen.

Was ist der sozialpädagogische Bereich?
Im sozialpädagogischen Bereich sind zur Zeit drei Mitarbeiter (Erzieher) tätig. Sie unterstützen und beraten Schüler, Lehrer und Eltern, vermitteln in Konfliktsituationen und unterstützen die Klassenleiter bei Bedarf in den Klassenleiterstunden und im sozialen Lernen.
Sie betreuen auch den Schulclub. Der sozialpädagogische Bereich ist an den Schultagen ab 07:00 Uhr geöffnet.

Was bedeutet duales Lernen?
Das duale Lernen vernetzt vielfältige schulische Aktivitäten zur langfristigen Berufs- und Studienorientierung. Dazu gehören Betriebsexkursionen, Beratungstermine der Agentur für Arbeit in der Schule sowie Praktika (Jahrgang 8 Potenzialanalyse und Werkstattpraktikum, Jahrgang 9 Betriebspraktikum, Jahrgang 10 Berufsvorbereitungspraktikum, Jahrgang 11 Sozialpraktikum).
Es werden Bewerbungsgespräche geübt und Bewerbungsunterlagen angefertigt. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler fit zu machen für den Übergang in das Berufsleben.
Ein besonderer Bestandteil des dualen Lernens sind die Praxislerngruppen in den Jahrgängen 9 und 10, in denen wir Schülerinnen und Schülern einen eher praktisch orientierten Weg zum Schulabschluss ermöglichen. Hier kooperieren wir im dem Verein KIDS & CO.
Unterstützt wird das duale Lernen durch unsere betrieblichen Kooperationspartner.

Was sind Ziel- und Bilanzgespräche?
In jedem Schuljahr finden mit allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge sieben bis elf individuelle Gespräche durch die Klassenleiter unter Einbeziehung der Eltern statt. In diesen Gesprächen wird nach einer ausführlichen Analyse der momentanen fachlichen und sozialen Kompetenzen ein Entwicklungsplan aufgestellt, der auch im Logbuch festgehalten wird. Er enthält sowohl den angestrebten Schulabschluss als auch die dafür notwendigen Einzelmaßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen. Jährlich gibt es eine Analyse des Entwicklungsstandes, so dass Maßnahmen verstärkt, angepasst oder verändert werden können. Die Ziel- und Bilanzgespräche finden im Herbst statt.

Was ist WebUntis?
Das ist unser digitales Klassenbuch. Hier werden die Stundeninhalte, die Anwesenheit, die Hausaufgaben sowie der aktuelle Vertretungsplan vermerkt. Jeder Schüler erhält mit Beginn des Schuljahres einen individuellen Zugang und ist verpflichtet, sich täglich zu informieren.
Im Erweiterungstool WebUntisMessenger können die Schülerinnen und Schüler in der Klassengruppe zu schulischen Themen kommunizieren, die Klassenleiter können Informationen übermitteln und die Schülerinnen und Schüler können mit den Fachlehrern kommunizieren. Über die Messengerfunktionen kann auch Unterrichtsmaterial bereitgestellt werden.

Welche digitalen Kommunikationsmöglichkeiten gibt es?
Neben dem WebUntis/Messenger arbeiten wir beginnend in diesem Schuljahr im Lernraum Berlin. Dieser dient vor allem dem digitalen Unterricht. Jeder Schüler erhält zu Beginn des Schuljahres einen individuellen Zugang. Ebenfalls mit Beginn des Schuljahres erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Einweisung im Umgang mit dem Lernraum Berlin.
Daneben können sich Eltern und Schüler auch über die Schulhomepage an die gewünschte Lehrkraft wenden.
Krankmeldungen oder Anfragen können neben dem Telefon auch per Email an das Sekretariat (sekretariat@haeckel-os.de) gerichtet werden.

Was ist die Neothek?
Die Neothek befindet sich im Haus II im 2.Obergeschoss und stellt eine Weiterentwicklung der Schulbibliothek mit einer stärkeren digitalen Komponente dar. Die Mitarbeiterin Frau Ernst unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Recherche, bei der Literaturauswahl z. B. für ein Referat oder bei der Gestaltung einer Präsentation. Die Neothek entwickelt Informationsmaterial über unsere Schule, betreut mediale Projekte und ist auch Heimat der Film-AG „radiolar productions“. Bestandteil der Neothek ist auch „Haeckels Wohnzimmer“ sowie der Schülerarbeitsraum (dieser ist in Selbstverantwortung der älteren Schülerinnen und Schüler organisiert). Eine Außenstelle der Neothek ist die Leselounge im Schulclub im Haus IV.

Welche Veranstaltungen bereichern das Schulleben?
Neben dem Unterricht, unterrichtsbezogenen Exkursionen, Unterrichtsprojekten und Klassenfahrten finden im Schuljahr eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, die zu einer guten Tradition geworden sind. Alle Veranstaltungen erfolgen unter Einbeziehung bzw. auch der Leitung durch unsere Schülerinnen und Schüler.
Dies sind unter anderem die Bundesjugendspiele der Leichtathletik, das Nikolaus-Fußballturnier, die Spiele um den Haeckel-Cup, der Sponsorenlauf, das alpine Skicamp im Allgäu, des Surfcamp in Pepelow, der Hochsprung mit Musik, der Tag der Mathematik, die lange Nacht der Mathematik, der Vorlesewettbewerb, der Schreibwettbewerb, das Lichterfest, der Tag der offenen Tür, Theateraufführungen, Lesungen sowie die Teilnahme an überschulischen Wettbewerben (Jugend trainiert für Olympia, Mathe-känguru, Geografie-wettbewerb).

Wie können sich Eltern an der Schulgestaltung beteiligen?
Neben dem Engagement in der Klasse des eigenen Kindes und in der sehr aktiven Gesamtelternvertretung können sich Elternvertreter in den schulischen Arbeitsgruppen (Steuergruppe, AG Sprachbildung, AG Medien) engagieren. Einige Eltern leiten auch schulische AGs im Rahmen des offenen Ganztagsbetriebes.
Die Mitgliedschaft im Schulförderverein „ernst hilft haeckel e.V“ stellt ebenfalls eine Möglichkeit des Engagements dar. Eltern unterstützen die Klassen bei der Gestaltung schulischer Veranstaltungen, z. B. beim Lichterfest. Fragen Sie die Klassenleiter ihres Kindes oder direkt die Schulleitung.