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10.12.2021 Reise in die frühe Neuze

„Höhle der Löwen“ trifft auf Frühe Neuzeit

 

 
Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen  und Schülern das Zeitalter der Frühen Neuzeit näher zu bringen. Die
Show „Höhle der Löwen“ kennen alle: Dort stellen Erfinderinnen und Erfinder, bzw. Entwicklerinnen und Entwickler ihre
neuen Produkte/Ideen vor und versuchen Investorinnen und Investoren dazu zu bringen, sie zu fördern. Sowohl
die Idee, als auch die Präsentation muss also stimmen, damit man den Zuschlag erhält.

Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, zu zweit oder in kleinen Gruppen sich eine Erfindung der
Neuzeit zu erarbeiten um sie anschließend in der Höhle der Löwen zu präsentieren. Vier Symbole
standen dabei exemplarisch für die vier Erfindung bzw. Veränderungen, z.B. das Teleskop. In der
Erarbeitungsphase haben sich die SuS mit Texten die wichtigsten Informationen erarbeitet.

Anschließend wurden die Präsentationen vorbereitet. Das große Finale war die Höhle der Löwen
im Lehrerzimmer. Die Klassen 8/5 und 8/6 kamen dort gemeinsam zusammen um die Jury -
bestehend aus Hannah Ernst von der Mediathek, Pascal Boros (Praktikant) und weiteren
Fachkolleginnen - von ihrer Erfindung zu überzeugen. Die zuhörenden Schülerinnen und Schüler haben
während dessen Notizen gemacht, um abschließend eine Übersicht über alle wichtigen
Erfindungen zu haben.

Hier das Feedback:

„Es hat Spaß gemacht, den anderen zuzuhören und über die Vergangenheit etwas zu erfahren.“

„Mir hat es auch Spaß gemacht, den Vortrag vorzubereiten.“

„Ich fand es gut, weil man viel Neues lernen konnte über viele verschiedene Themen.“

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09.12.2021 Workshop im UKB Berlin

 „Mit Helm? - Aber sicher!“

Die Klasse 8/3 hat am 22.09.2021 am Workshop „Mit Helm? - Aber sicher!“ im UKB Berlin-Marzahn teilgenommen. Im Folgenden berichten wir von unseren Erfahrungen.
Unsere Klasse wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Beide hatten jeweils einen Gruppenleiter. Es gab sechs verschiedene Stationen: Erste Hilfe, einen   Fahrrad-Parcours, Polizei, Schädelhirntrauma, gesunde Ernährung  und die Reaktionswand. Bei der Ersten Hilfe haben wir gelernt, wie wir jemanden wiederbeleben, ohne dass die Person ihre Zunge verschluckt. An der Station „Fahrrad-Parcours“ haben wir Hindernisse mit dem Fahrrad überquert. An der Reaktionswand konnten wir messen, wie schnell wir reagieren können. Dies verdeutlichte uns, dass es schwer ist, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Von der Polizei haben wir erfahren, wo der tote Winkel bei einem LKW ist und warum er gefährlich ist. Bei der Station „Ernährung“ haben wir gelernt, wie wichtig es ist, gesund zu frühstücken. Bei der Schädelhirntrauma-Station erfuhren wir, was in unserem Kopf passiert, wenn unser Gehirn durch das Fahren ohne Helm erschüttert wird. Außerdem hat uns eine Mutter von ihrer Tochter erzählt, die selbst ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Das war sehr emotional.
Viele fragen sich jetzt sicher, warum wir diesen Workshop mitgemacht haben! Wir wollten wissen, welche Auswirkungen es haben kann, wenn wir keinen Helm tragen, nicht im Straßenverkehr aufpassen und uns nicht richtig ernähren. Der Workshop hat uns viel Freude bereitet und uns gelehrt, dass es sinnvoll ist, beim Fahrradfahren immer einen Helm zu tragen und dass wir auch im Straßenverkehr aufmerksam sein sollten.

 

 

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01.11.2021 Exkursion zum "silent green

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Auch in diesem Jahr fand eine Exkursion zum Internationalen Literaturfestival Berlin statt. Sie führte den 13. Jahrgang und einen Grundkurs des 12. Jahrgangs in Begleitung ihrer Lehrerinnen an einen besonderen Ort: das silent green in Wedding. Das ehemalige Krematorium bot der norwegischen Autorin Marianne Kaurin die Bühne für eine Lesung aus ihrem Roman „Beinahe Herbst“. Hier berichtet Annalena über ihre Eindrücke von der Veranstaltung: 

 

 

Am 09.09.2021 waren wir - der 13. Jahrgang der Ernst Haeckel Schule - bei einer höchst interessanten Lesung des fabelhaften Buches "Beinahe Herbst". Das im Original norwegische Buch wurde von Marianne Kaurin verfasst und gewann einen wohlverdienten Preis für Jugendliteratur. Es ist ein Roman, beruhend auf historischen Fakten, der jedoch das Leben einer fiktiven Familie behandelt. Mit einer zuckersüßen Liebesgeschichte, der allgegenwärtigen nagenden Angst einer jüdischen Familie im Jahr 1942 und einem fesselnden Abenteuer ist für jeden etwas dabei. Insbesondere soll der Roman Jugendliche ansprechen, die sich selbst mit Themen wie Liebe, Freundschaft und Gedanken an die Zukunft auseinandersetzen.

 

Mit dem Gedanken an eine hoffentlich spannende Lesung zogen wir in den Wedding.

Der Raum war in ein rotes Licht getaucht, als die Moderation Shiva Mesgarian uns den jungen Maarten Robeck vorstellte. Er war das Vorprogramm dieser Lesung. Allein dafür verdiente er sich meinen Respekt. Meine Anerkennung stieg an, als er mit seiner Performance begann. Mit lackierten Nägeln, passend zu seiner Augenfarbe, stellte er uns zwei seiner Texte vor, die er unter dem Motto "Europa - meine Heimat, meine Zukunft" verfasst hatte. Die Texte - mit den von ihm selbst als kreativ beschriebenen Titeln "Europa II" und "Europa I" - trug er mit einer Inbrunst vor, die klarmachte, dass er an das glaubte, was er geschrieben hatte. Sie beinhalteten Kritik an der aktuellen Politik Europas. Diese brachte vor allem zum Ausdruck, dass Hass und Rassismus immer noch Probleme sind, die nicht verfliegen werden, wenn es niemanden gibt, der sich dagegenstellt.

Dieser kurze sozialkritische Exkurs schien erst gar nicht zu dem Buch zu passen, das eigentlich vorgestellt worden war, doch im Kern gab es sehr wohl Verbindungen. Maarten Robeck schrieb über die Zukunft und das Hier und Heute, Marianne Kaurin hingegen über längst vergangene Ereignisse. Aber beides beschäftigt uns derzeit und prägt ganze Generationen. Auf unterschiedliche Weisen, keine Frage, doch so beginnen Veränderungen, oder? Ein Mensch, der den Anstoß für eine ganze Altersgruppe gibt, sich einer Entwicklung hinzugeben, die etwas Besseres bewirken soll.

 

Im Anschluss an die beiden Slam Texte, fanden sich die Autorin (Marianne Kaurin), die Sprecherin (Regina Gisbertz) und die Dolmetscherin (Elke Ranzinger) vorne bei der Moderation ein. Es war ein wenig traurig, dass die Autorin selbst nicht verstehen konnte, worüber gesprochen wurde. Ich kann nur hoffen, dass die Dolmetscherin ihr alles passend übersetzt hat. Die Schüler vor uns hätten sicher mehr darüber sagen können, denn die Zufälle der Welt machten auch vor dieser Lesung nicht halt.

Die Besucher aus einer anderen Schule sprachen, zumindest zum Teil, ebenfalls Norwegisch.

Eine wunderbare einleitende Frage der Moderatorin war, was Marianne Kaurin denn antworte, wenn sie gefragt wurde, was junge Menschen aus ihrem Buch lernen sollten. Die Antwort überraschte mich. Die Autorin antwortete, dass sie nicht daran glaubte, dass man immer etwas aus Büchern lernen müsse. Es ginge eher um die Erfahrungen und das Miterleben mit den Charakteren, als um ein tatsächliches Lernen. Und ich kann ihr nur beipflichten. Auch in einem auf Geschichte basierenden Roman sollte man sich als Leser nicht darauf beschränken, nur etwas lernen zu wollen. Ein Buch ist ein Werkzeug, um zu entdecken. Für all die Dinge, die auf andere Art nicht zu sehen sind. Sie stehen für Freiheit. Im Herzen und in der Fantasie. Warum also sollte ein Buch als Bildungsauftrag gelten?

 

Eine Besonderheit, welche dieses Buch aufzeigt, ist die Verwendung unterschiedlicher Perspektiven. So hängt es von den Kapiteln ab, aus wessen Perspektive die Geschichte erzählt wird. Dadurch gelingt es dem Leser, einen tieferen Einblick in das Leben der fünfköpfigen Familie Stern zu bekommen. Die Autorin geht nicht nur auf die Gedanken und die Gefühle Ilses ein, die die eigentliche Hauptperson des Buches ist, sondern sie zeigt auch andere Blickwinkel, die einem sonst verborgen bleiben. Der Vater Isaak, die Mutter Hannah und die drei Kinder Ilse, Sonja und Miriam. Sie alle vertreten ihre eigene Sicht auf die Welt und haben persönliche Ängste und Emotionen, die nur die Leser entdecken können.

Ein erstaunliches Können begnadeter Autoren ist es, das richtige Maß an Emotionen in die Charaktere hinein zu schreiben. Marianne Kaurin besitzt dieses Talent zweifellos. Bei dieser Erkenntnis kam mir ein Satz von Raoul Schrott in Erinnerung. Ein Autor, welchem wir bei einem vorangegangenen Literaturfestival bereits begegneten. Er sagte, Autoren bräuchten Empathie, um schreiben zu können. Ein schmerzhafter Gedanke, wenn man beachtet, wie viel Leid Buchcharakteren widerfährt. Auch in diesem Roman.

 

Dann begann die Sprecherin vorzulesen.

Ein beklemmendes Gefühl überkam mich. Eine Melancholie. Ob wegen des Themas oder der ausgezeichneten Betonung der Sprecherin, ich konnte es nicht genau sagen. Man konnte die Einsamkeit, die die Charaktere im Buch fühlen, selbst nachempfinden. Die Existenzangst des Vaters,

während er darüber nachdenkt, wie er den kleinen Laden seiner Familie retten könnte. Die Trauer, Wut und Machtlosigkeit eben jener, die als Aussätzige galten, während die Nazianhänger durch die Straßen zogen und jeden Menschen jüdischen Glaubens mitnahmen. Als "Abholen" beschrieb Marianne Kaurin die Gefangennahme der Familie Stern im zweiten Auszug, den wir zu hören bekamen. Ein furchtbar euphemistisches Wort für eine solche Handlung. Die Autorin selbst erklärte, dass es ein bisschen wehtun müsse, dieses Buch zu lesen. Wie könnte es nicht, wenn die grausamen Taten der Nationalsozialisten über der ganzen Geschichte schweben? Dem zu entkommen war unmöglich. Und das zeigt dieses Buch definitiv. Die Familie, um die es geht, mag fiktiv sein, doch der Zweite Weltkrieg war es sicher nicht. Weder die Angst, welche die Charaktere umtreibt, noch die unverstellte Menschlichkeit, die jede der Figuren Kaurins in verschiedenen Situationen zeigen.

 

Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch für alle Geschichtsinteressierten und Lesebegeisterten, die sich nach einer spannenden und gleichzeitig tragischen (Liebes-)Geschichte sehnen.

 

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22.06.2021 Die Schülerfirma bedankt sich

 

 

Sehr geehrter Herr Roloff,

 

mit unserem letzten Auftrag am 18.05.2021 in unserer Karriere als Schülerfirma konnten wir dank Ihrer Unterstützung und der Zuwendungen der Lehrerinnen und Lehrer 50,- Euro an unser Projekt „africa help“ überweisen.

 

Hinter uns liegen zwei Jahre mit vielen Aktivitäten im WPU-Kurs

 

Haeckels Helfende Hände“.

 

Wir haben in verschiedenen Werkstätten gewerkelt, gebacken, gekocht und genäht. Ausbildungsmessen wurden durch uns organisiert und unterstützt. Langweilig wurde es nie, denn der Spaß war ein wichtiger Bestandteil des Kurses.

 

Mehrfach wurden wir von verschiedenen Organisationen und Schulen gebucht und konnten uns dort präsentieren. Unsere Produkte fanden stets großen Anklang und darauf sind wir stolz.

Ein Höhepunkt war es für uns, als am Ende des Jahres 1000,- Euro nach Tansania geschickt wurden, um dort ein Kinderheim zu unterstützen.

 

Jetzt beginnt für uns ein neuer Abschnitt. Was uns bleibt, sind

 

gruppe

 

Wir freuen uns, dass es im jetzigen Jahrgang 9 motivierte und fleißige Schülerinnen und Schüler gibt, welche unsere Arbeit fortführen und „Haeckels Helfende Hände“ ein weiteres Jahr mit Leben erfüllen.

 

Besonders geschätzt haben wir, dass nicht nur Bindungen mit den Mitschülern sondern auch mit den Lehrern entstanden sind.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung sagen

 

die „Helfenden Hände“ Jahrgang 10, Schuljahr 2020/21

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15.03.2021 Schreibwettbewerb

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schreibwettbewerbs,

 

wir freuen uns sehr über eure zahlreichen Abgaben! Ihr habt wirklich schöne und fantasievolle Geschichten verfasst. Es wird einige Zeit dauern, diese alle zu lesen und auszuwerten. Wenn wir damit fertig sind, werden einige Arbeiten noch von einer weiteren Instanz gelesen. Die Siegerehrung wird erst nach den Osterferien stattfinden. Wann konkret das sein wird, werdet ihr zu einem späteren Zeitpunkt erfahren. Ob die Siegerehrung digital oder in der Schule stattfinden wird, können wir aktuell noch nicht entscheiden.

 

Viele sonnige und märchenhafte Grüße

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